Das Herz des Ashrams - die Küche

Um die 600 bis 1000 Menschen (Bewohner und Seminarteilnehmer) werden hier jeden Tag um 11 Uhr und 18 Uhr mit köstlichem Essen versorgt. Diese Essenzeiten passen ideal zu den Seminarzeiten. Denn morgens vor den Atemübungen und den Asanas soll man nicht essen. Man gewöhnt sich schnell an diese Zeiten und vor allem an zwei Mahlzeiten. Das reicht wirklich aus! Die Küche bei Yoga-Vidya ist die größte  zertifizierte BIO Küche weltweit (und vegetarisch/ vegan).

Die Bilder sind aus der alten Küche, die bis zum 26.März in Betrieb war. Am Ende des Berichtes gibt es ein Bild aus einer der neuen Küchen. Im neu sanierten Mahameru-Gebäude gibt es 3 Küchen. Gekocht wird vegane und vegetarische Vollwertkost. Der Yogi ißt nichts, was eine Mutter hatte und verzichtet so gut es geht auch auf andere tierische Produkte, wie Milch und Eier. Grundlage dieses Handelns ist Ahimsa - die Gewaltlosigkeit! Und glaubt mir, ich verzichte hier auf nichts, diese Küche ist wirklich kreativ und super lecker.

 

 

Was macht diese Küche sonst noch aus? Die Menschen natürlich, die in dieser arbeiten. Heute am Nachmittag habe ich eine Zeit im Speisesaal gesessen, für eine Hausarbeit. Nebenbei bekam ich mit, wie in der Küche gesungen wurde. Der Eckhard hatte seine Gitarre dabei, ein anderer seine Flöte und so wurden Mantras gesungen... lautstark und voller Enthusiasmus! Es war eine Freude den beiden zu lauschen, klar bin ich gleich in die Küche gegangen und wir haben zusammen gesungen, 8 Mitarbeiter und ich - alle hatten wir somit eine kleine Pause von 10 Minuten und konnten später wieder frohen Herzens an die Küchen - bzw. Hausarbeit gehen. In dieser ganz klassischen Großküche, mit seinen riesigen Edelstahltöpfen und Pfannen, den Bereichen wo Gemüse verarbeitet wird, wo ayurvedisch gekocht wird, der Schmutzbereich usw. gibt es dann auch einen kleinen Altar, immer mal wieder wird die Klangschale angestoßen.

  

 

Selbst unser Essen wurde heute Abend nachdem es im Speisesaal hergerichtet war, mit einer Klangschale in die gute Schwingung gebracht. Das kannte ich auch noch nicht. Bevor der Speisesaal geöffnet wird, gibt es noch ein Mantra - dem Schöpfer zum Dank für die Speisen! Trotz der wirklich vielen Arbeit in dieser Küche herrscht eine gute Stimmung. Es gibt auch noch viele freiwillige Helfer, die den Einsatz unterstützen. 

 

Falls Du also mal Lust hast, eine Weile hier im Ashram zu leben und zu arbeiten.... kein Problem hier ist grundsätzlich jeder willkommen und in der Küche wird immer eine helfende Hand gebraucht!

 

 

Hier ein Bild aus der neuen Küche:

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