Guido´s Weg zum Yoga und seine ersten Erfahrungen mit dem Yoga Vidya Ashram

Wie bei so vielen Menschen, war der Weg zum Yoga meinen Rückenschmerzen geschuldet. Was noch dazu kam, war eine gewisse Unzufriedenheit mit mir und dem Leben an sich. Es war so im Jahr 2000, als in meinem Fitnessstudio ein Inder Namens Ashwani Bhanot auftauchte und Yoga unterrichtete.



Ich besuchte über lange Zeit sehr regelmäßig diese Stunden und mir wurde sehr schnell bewusst, das Yoga gut für mich ist. Es dauerte nicht lange und Yogaliteratur fand den Weg zu mir nach Hause. Dann wurde ich ca. 2008 von einem Freund gebeten, in seinem Wellness Urlaub in Andalusien eine Yogagruppe anzuleiten. So entstand meine erste Yogastunde als Lehrer. Nach diesen 4 Wochen, die ich dort verbrachte wurde der Gedanke immer reifer, auch Yogalehrer zu werden. Auf der Suche nach einer Ausbildung traf ich dann auf Yoga Vidya. In 2008 gab es in Hannover noch nicht so viele Angebote und Bad Meinberg war interessant. Ich besuchte zum Kennenlernen ein „Asana Intensiv Wochenende“.


 

 

 

Das Haus war ok – eben eine alte Kurklinik!  


Das Seminar war richtig gut, die Menschen waren herzlich, das Essen gut und der Preis unschlagbar! Was will ich mehr? So habe ich in 2009 hier meine Yoga Lehrer Ausbildung gemacht. 4 x 1 Woche auf das Jahr verteilt. Im November dann die Prüfung! Frank und ich standen schon in den Startlöchern. Unsere Homepage „Yogakulturen“ war fertig, ein Raum stundenweise gebucht und die Werbung lief. Im Januar 2010 fand dann der erste Kurs statt und so ging es los....



Yoga Vidya hat mich dann immer mal wieder gesehen, sei es zu diversen Fortbildungen, oder mal eine Ferienwoche inkl. Mithilfe. Das war dann die Möglichkeit, den Menschen näher zu kommen, die hier als Sevakas arbeiten. Es gibt nichts schöneres, als 3 Stunden Paprika zu schneiden - sehr meditativ! Dann waren wir auch immer mal an den besonderen Festen, wie Ostern/Weihnachten/Jahreswechsel hier. Bad Meinberg wurde nach und nach zu einem „Rückzugs- und Wohlfühlort“.  Als dann endlich das noch unsanierte Haus in der Mitte saniert werden sollte und „Shanti Vasi Rechte“ verkauft wurden, haben wir nicht eine Sekunde gezögert, dies Angebot zu nutzen. Ein Shanti Vasi Recht bedeutet: Wir zahlen dafür, dass wir ein Zimmer bzw. zwei Zimmer dauerhaft und exklusiv für uns nutzen können, so lange wir leben. Wir dürfen gerne unsere Arbeitskraft zur Verfügung stellen, müssen aber nicht. Mit dieser Freiheit - einfach nur sein zu dürfen - lässt es sich gut leben.

 

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