Das Projekt Mahameru

Mahameru (Sanskrit: महामेरु mahāmeru m.) mythologischer Berg, welcher im Hinduismus als Mittelpunkt der Welt betrachtet wird. "Maha" heißt groß, großartig. "Meru" heißt der mythologische Berg, der der Mittelpunkt der Welt ist. Mahameru, auch der Berg, an dem die Engelswesen, die Götter leben. Mahameru, also der großartige Berg.

 

Quelle: Yoga-Wiki 

auch folgender Text entstammt in Teilen Yoga-Wiki und wurde angepasst:


Bad Meinberg ist nicht der Mittelpunkt des Universums, aber bestimmt das Zentrum der Spiritualität in Deutschland, ich glaube auch behaupten zu können, einer der großen spirituellen Lichtpunkte der Welt.

 

... und das Mahameru-Gebäude ist der energetische Mittelpunkt von Yoga Vidya - wenn du über das Ashramgelände gehst, ist es unmittelbar zu sehen.



Diese ehemalige "Lippeklinik" stand seit ca. 2000 leer und wurde 2007 von Yoga Vidya erworben. Es gab große Schäden an den Dächern, die dadurch entstehende Feuchtigkeit und Schimmel sowie eine mögliche Asbestbelastung der Bausubstanz machten eine Renovierung aussichtslos. Und so blieb diese ehemalige Klinik fast 20 Jahre abgeschlossen und lag mitten auf dem Campus des Yoga-Vidya-Geländes brach.



Über die Jahre hörte man immer wieder Gedanken zu der Reaktivierung des Gebäudes oder auch um einem Abriss, um Platz zu schaffen. Dringend benötigt wurden Gästezimmer, große Yogaräume und mehr Platz für Küche und Speisesäle. So stand dann doch immer eine Renovierung im Vordergrund.

 

Mitte Dezember 2017 stand die Entscheidung an, ob dies Gebäude saniert und reaktiviert werden soll. Dem vorausgegangen waren Prüfungen des Gebäudes auf Asbest und andere potenzielle Schadstoffe, Schimmelbelastung, Feuchtigkeit und einiges mehr. Die  Sanierungskosten wurden auf sieben Millionen Euro geschätzt. Die Yoga Vidya Gemeinschaft entschied mit großer Mehrheit für eine Sanierung.

 

Ende Oktober 2017 wurde mit einer Handvoll Karma Yogis (Mithelfer) begonnen die alte Inneneinrichtung zu entsorgen – Vorhänge, Betten, Matratzen, Schränke, Teppiche, Lampen und mehr. Das Haus war damals nur mit Schutzanzügen und Atemschutzmasken betretbar.

 

Auch wir halfen mit als Teile der Heizung, Kanäle und Schächte des veralteten Entlüftungssystems und Sanitäreinrichtungen nach und nach entfernt wurden. Wir fanden an den Wänden Kalender von 1995, und in den Zimmern die Auflage des Neuen Testaments aus 1995, sowie in den alten Versorgungsschächten leere Flaschen der Biermarke "Paderborner".

 

Schon in der Planungsphase wurden in den über 200 Zimmern kleine Feuerzeremonien und Verehrungsrituale ausgeführt. Mit Beginn der Abbruchs- und Bauarbeiten fand zweimal täglich ein Feuerritual zum Sonnenauf- und untergang statt, und es wurden viele schamanische Rituale mit Räucherwerk und Trommeln durchgeführt. Alle Räume wurden mit einer Kalkmischung besprüht, die zusätzlich Homa Asche enthielt und unter beständiger Rezitation von Mantras im ganzen Haus verteilt wurde.



 

... und wie finanziert Yoga-Vidya eine so aufwändige Renovierung? Es wurden Shantivasi-Zimmer verkauft- ein lebenslanges Wohnrecht im Gebäude Mahameru. Dies gab es auch schon in den beiden anderen großen Gebäuden auf dem Yoga-Vidya Campus.

 

Shantivasis, wörtlich Friedensbewohner, haben ein lebenslanges Wohnrecht in ihrem Zimmer. So können Menschen mit ihrer Berufs- und Lebenserfahrung aus unterschiedlichsten Bereichen einen wertvollen Beitrag in einer yogischen Gemeinschaft leisten. Zusammen mit Spendengeldern und Krediten konnte so die Grundlage für einen größeren Kredit der GLS-Bank gelegt werden.


 

 

Zum April 2019 war es soweit: Die Fertigstellung und offizielle Eröffnung- auch wenn vieles dann doch noch nicht so ganz fertig war. Annapurna, die die Welt nährt und uns mit allem versorgt, was wir brauchen, wurde in der Eingangshalle im Mahameru aufgestellt. Mit 1,40 m Höhe und großer Ausstrahlung empfängt sie alle im Eingangsbereich des Mahameru.


 

Auch wir waren bei der offiziellen Eröffnung mit dabei und haben an diesem Wochenende unser erstes Zimmer im Haus bezogen. Das Zweite folgt im Dez. 2019.


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